Archive for the 'Messen' Category

Unkonventionelle Wege

10. März 2016

Darf ich auf einen lesenswerten Beitrag verweisen:

„Mehr denn je gilt es, unkonventionelle Wege zu finden, die neuen Kundensegmente an ihren Orten aktiv aufzusuchen und im globalen Raum gezielt abzuholen. Die Zeichen der Zeit müssen erkannt werden. Sie rufen nach neuen Perspektiven im Antiquariat jenseits physischer Ladengrenzen.“

Ich hoffe, der Katalog „50 online“ wird ein Schritt in diese Richtung sein.

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Berliner Antiquariatstag

20. Mai 2012

Einige Impressionen vom heutigen Berliner Antiquariatstag:

Die interessante Deckenarchitektur des Ausstellungsraumes

Die interessante Deckenarchitektur des Ausstellungsraumes

Der Antbo-Stand

Der Antbo-Stand


Zur Antbo-Seite.

Pirckheimer-Gesellschaft & Berliner Bibliophilen Abend

Pirckheimer-Gesellschaft & Berliner Bibliophilen Abend


Pirckheimer-Gesellschaft
Berliner Bibliophilen Abend

Einbände von Roland Meuter, bemalt von Madeleine Heublein

Einbände von Roland Meuter, bemalt von Madeleine Heublein

Einband von Roland Meuter mit Fore-Edge-Painting von Madeleine Heublein

Einband von Roland Meuter mit Fore-Edge-Painting von Madeleine Heublein


Die Homepage von Herrn Meuter.

Hamburger Hafen, Photographie von BC Richter

Hamburger Hafen, Photographie von BC Richter


Weitere schöne Photographien finden Sie auf der Seite von Frau Richter.

Glücklicher Kollege

Glücklicher Kollege

Durch diese Rohre werden die Bücher zu ihren neuen Besitzern gebeamt.

Durch diese Rohre werden die Bücher zu ihren neuen Besitzern gebeamt.

Ein Tag macht keine Messe

11. Juni 2011

Es scheint mir mindestens einen kleinen, aber existentiellen Unterschied zu geben zwischen den neuerdings so beliebten Antiquariatstagen und herkömmlich mehrtägigen Antiquariatsmessen: an einem Tag kann zwar verkauft werden, notfalls unter den Antiquaren, kaum aber etwas an Kundenaquise oder Werbung getätigt, sehen wir vom Überreichen von Visitenkarten und Katalogen ab.
    Alle Unternehmungen eines zweiten oder dritten Tages wie Führungen, Vorführungen, Vorträge und dergleichen finden weder Zeit noch Ort. Es gibt auch keine Nachhaltigkeit, wie sie mittels Vor- und Nachbereitung im Internetz durch Bilder, Filme, Blogs, Beiträge zu einzelnen Fachthemen etc. zu leisten wäre.
    Darf ich so formulieren: Antiquariatstage sind Ersatz für Ladengeschäfte, was den flüchtigen Kontakt zwischen Antiquar und Sammler angeht, nichts weiter. Sie sind auf ihr Einzugsgebiet beschränkt, es handelt sich um regionale Veranstaltungen.
    Das, wie man heute so nett sagt, „marketing“ muß notgedrungen, ausgehend von diesen Voraussetzungen, reichlich anders als das für eine mehrtätige Messe vonstatten gehen. Entweder beschränkt es sich auf diesen einen Antiquariatstag, oder ein überregionaler Veranstalter wirbt für alle von ihm veranstalteten Eintagsfliegen.
    Cui bono? Dem Veranstalter, solange er genügend Teilnehmer findet. Den Antiquaren, solange genügend kaufwillige ortsansässige Interessenten angelockt werden oder rasante Preisnachlässe den innerantiquarischen Handel anwerfen. Nicht aber unserem gemeinsamen Interesse, das Antiquariatsgewerbe am Leben zu erhalten, es für zukünftige Zeiten, Bibliophile und Sammler zu öffnen — kurz: es überlebensfähig zu erhalten.